FAQ

Welche Pflanzen sind für den AIRY empfehlenswert? Wie pflege ich meinen Bogenhanf optimal? Was ist passiert, wenn sich auf der Oberfläche Schimmel bildet? Hier findest Du Antworten auf häufig gestellte Fragen. Wir ergänzen die Sammlung fortlaufend, in der Hoffnung, Dir eine bestmögliche Orientierung und Hilfestellung zu geben.

AIRY:

Finde heraus, was hinter AIRY steckt, was der geniale Topf leistet und welche Vorteile Dir bereits ein einziger Topf bietet.

Laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) sind im Jahr 2012 rund 7 Millionen Menschen an den Folgen von Luftverschmutzung gestorben. Damit ist Luftverschmutzung die größte umweltbedingte Gesundheitsgefahr. Etwa 50% der Todesfälle werden auf Luftschadstoffe in geschlossenen Räumen zurückgeführt.

Raumluft ist laut WHO 10 bis 30 mal stärker mit Schadstoffen belastet als die Außenluft. Da Menschen inzwischen rund 90% ihrer Zeit in Räumen verbringen, sind die Auswirkungen immens: Erste Vergiftungserscheinungen sind Befindlichkeitsstörungen wie Kopfschmerz und Müdigkeit. Spätere Folgen können Allergien und Asthma, Diabetes und Krebs sein. Die Wissenschaft spricht vom „Toxic Home Effect“ oder „Sick-Building-Syndrom".

Ja. Wirkungsweise und Wirkungsgrad des AIRY-Systems bestätigen die Ergebnisse der NASA-Studie (Wolverton, 1989). Zuletzt hat das Fraunhofer Institut umfangreiche Untersuchungen am Beispiel verschiedener Schadstoffe (Xylol, Toluol) unternommen. Im Vergleich zu einer Pflanze in einem herkömmlichen Topf war das AIRY-System um ein Vielfaches leistungsstärker.

Vor der Markteinführung von AIRY wurde außerdem das Vorgängermodell „polluSan“ umfangreich untersucht. Unter anderem bestätigten der TÜV, die Universität Peking, die Environmental Protection Encouragement Agency sowie zwei umfangreiche Baugutachten die hervorragenden Leistungen des Systems. polluSan wurde dann noch einmal erheblich weiterentwickelt und verbessert. Seit 2016 ist es als „AIRY“ im Markt.

PFLANZEN:

Entdecke die erstaunlichen Fähigkeiten von Pflanzen und erfahre, wie sie Dich und Deine Umwelt gesünder machen

Pflanzen 3 nehmen Luft im Rahmen der Photosynthese über ihre Blätter auf. Enthaltene Schadstoffe transportieren sie zum Wurzelwerk. Dort werden die Schadstoffe (insbesondere VOC) durch pflanzliche Enzyme und Mikroorganismen in ihre chemischen Grundbestandteile (Aminosäure, Stärke, Glucose) aufgespalten. Sprich: Der Schadstoff wird rückstandslos in Nährstoffe für die Pflanze umgewandelt. Im Rahmen der genannten NASA-Studie wurden Pflanzen 3 vollständig (inkl. Wurzelwerk) belüftet. Wurden die Blätter entfernt, ging die Leistung der Pflanze nur unwesentlich (5-10%) zurück. Dies führte zu dem Rückschluss, dass erst die Belüftung des Wurzelwerks die volle Leistungsfähigkeit der Pflanzen 3 ermöglichte.

Die Pflanze reguliert die Aufnahme von Stoffen aus der Luft durch ihre Blätter auf eine sehr clevere Weise: In den Blättern befinden sich spezielle Öffnungen, sogenannte Stomata oder Spaltöffnungen, um den Austausch zwischen Luft von außen und den Interzellularen des pflanzlichen Gewebes zu regeln. Diese Durchgänge können von der Pflanze selbst geöffnet und geschlossen werden. Das Öffnen und Schließen der Spaltöffnungen ist ein sehr kompliziertes System, das von vielen Faktoren bestimmt wird: Die Spaltöffnungen gehen bei Licht auf, wenn die Pflanze CO2 aufnehmen will, um Zucker für ihr Wachstum umzuwandeln. Die Spaltöffnungen schließen sich wieder, wenn die Wasserverdunstung so stark zunimmt, dass die Pflanze austrocknen könnte.

Das Wachstum von Pflanzen 3wurzeln erfolgt nach gewissen Regeln, Verkehrsregeln sozusagen. Die Evolution hat dafür gesorgt, dass die Pflanzen 3 sich perfekt an die Bedingungen im Boden angepasst haben. Die Regeln, nach denen Wurzeln wachsen, machen in freier Natur durchaus Sinn – sobald die Pflanze aber in einen Topf eingepflanzt und der Wurzelraum begrenzt ist, ergeben sich Schwierigkeiten, deren Lösung glücklicherweise bereits gefunden wurde.

NACH DIESEN REGELN WACHSEN PFLANZENWURZELN:
  1. Wurzeln streben immer von ihrem Urspung fort.
  2. Wurzeln wachsen um Hindernisse herum.
  3. Wurzeln bilden erst dann neue Wurzeln aus, wenn die Wurzel gar nicht mehr weiter wachsen kann.
  4. Wurzeln wachsen, bis sie nicht weiter kommen.
  5. Wurzeln wachsen dorthin, wo es feucht ist und niedrige Temperaturen herrschen. 

Diese Regeln müssen Pflanzen 3 zwar in keiner Schule auswendig lernen, aber sie machen Sinn, wenn man sich vor Augen führt, dass sich jede Pflanze möglichst gut gegen Trockenheit, Nährstoffmangel, Erosion, anderen Pflanzen 3 und Fressfeinden schützen will.

Unseren Zimmerpflanzen können wir stets nur einen begrenzten Raum zur Verfügung stellen. Dabei ist essentiell zu wissen, dass nur die Feinwurzel-Spitzen Nährstoffe und Wasser aufnehmen können. Auf sie kommt es an.

SCHADSTOFFE:

Erkundige Dich darüber, welche Schadstoffe es gibt, wo sie besonders häufig vorkommen und zu welchen Beschwerden diese Schadstoffe führen können

Die Luftqualität hat großen Einfluss auf unsere Gesundheit, unsere körperliche Verfassung und unser Wohlbefinden. Dabei geht es aber nicht nur um die Luft im Freien, sondern auch oder gerade um die Luft in den Räumen, in denen wir uns größtenteils aufhalten: im Wohnzimmer, im Büro oder im Schulzimmer.

Die Luftqualität in diesen Räumen wird von chemischen Stoffen beeinträchtigt, die nicht nur von Möbeln, Kleidung, Bodenbelägen, Wandverkleidung, Anstrichen, Druckern usw., sondern auch vom Menschen selbst stammen. Wissenschaftliche Studien (NASA, dem GSF-Forschungszentrum) haben ergeben, dass Pflanzen in der Lage sind, diese Stoffe aus der Luft aufzunehmen, zu verarbeiten und die Luft dadurch zu reinigen.

Die sprichwörtlich „dicke Luft“ in Innenräumen hat vielseitige Folgen:

  • Befindlichkeitsstörungen (Kopfschmerz, Müdigkeit, Stimmungsschwankungen, Konzentrationsschwäche, Appetitlosigkeit, Übelkeit, Schlafstörungen)
  • Reizungen des Atmungstraktes und der Augen
  • Allergien und Überempfindlichkeiten
  • Beeinträchtigungen des Nervensystems
  • Asthma, Diabetes, Unfruchtbarkeit
  • Krebs

Früher wurde Benzol als Reinigungs- und Lösungsmittel verwendet, was aufgrund der Toxitizität dieses Stoffes verwundern mag. Benzoldämpfe sind giftig und können Schwindelgefühl, Brechreiz und Benommenheit auslösen. Bei dauerhafter Belastung genügen schon kleine Mengen Benzol, um Schädigungen der inneren Organe und des Knochenmarks herbeizuführen. Woher das Benzol stammt, das wir einatmen? Drei Viertel der weltweiten Benzol-Emission sind auf Kraftfahrzeuge zurückzuführen, die den Schadstoff durch die Verbrennung von Benzin freisetzen.

Die meisten Menschen kennen Formaldehyd als Konservierungsstoff, zum Beispiel in Kosmetika. Aber auch Kleber und Lacke enthalten diesen Stoff, weshalb man ihn in nahezu jeder Wohnung finden kann: Laminat, Parkett, Möbel und sonstige verleimte Produkte bringen das Gift ins Haus. Schon kleine Mengen reichen aus, um sensibilisierten Personen Beschwerden zu bereiten. Eine dauerhafte Belastung durch Formaldehyd führt typischerweise zu Konzentrationsstörungen, Übelkeit, Unruhe und Erbrechen. Im schlimmsten Fall ist mit Schäden an Nieren, Leber und Lunge zu rechnen.

Bei flüchtigen organischen Verbindungen handelt es sich um einen Sammelbegriff für Kohlenstoffe, die bereits bei geringer Temperatur in den gasförmigen Zustand übergehen. Zu finden sind diese Verbindungen, die mit VOC (engl. „Volatile organic compounds“) abgekürzt werden, in Autoabgasen, Lösungsmitteln und als Emission durch verschiedenste anthropo- und biogene Prozesse. Die Symptome einer Belastung (Kopfschmerzen, Allergien, Müdigkeit u.a.) entsprechen den Symptomen, die mit dem „Sick-Building-Syndrom“ in Verbindung gebracht werden.

Toluol ist eine flüchtige organische Verbindung, die vor allem im Kraftstoff unserer Autos enthalten ist. Außerdem dient Toluol als Lösungsmittel, wo früher Benzol eingesetzt wurde. Das VOC findet sich auch im Rauch einer Zigarette. Toluol ist fortpflanzungsgefährdend und führt zu Mattheit und Unwohlsein bis hin zur Ohnmacht. Auch allergische Reaktionen sind möglich.

Heutzutage findet Trichlorethylen weniger Verwendung in der Schwerindustrie als früher – aus gutem Grund: Trichlorethylen wurde als krebserzeugend und keimzellmutagen eingestuft. Da überrascht es, dass auch in Druckern und Fotokopierern Trichlorethylen zu finden ist. Und, dass es in Deutschland keinen verbindlichen Grenzwert gibt, wenn es um die Toluol-Belastung am Arbeitsplatz geht.

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